Das Labyrinth der Wörter (Roman) by Marie-Sabine Roger

By Marie-Sabine Roger

Germain Chaze ist eine Seele von Mensch, nur leider nicht der Schlaueste. Als er im Park Margueritte kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Denn die feinsinnige alte Dame beschließt, ihn für die Welt der Bücher zu gewinne. Eine zauberhafte und ungewöhnliche Liebesgeschichte.

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Ich habe ja gesagt. Aber da es ein einziges Ja auf verschiedene Fragen war, hat sie einfach verstanden, was sie verstehen wollte. Und ich stand plötzlich mit einem unbekannten Soldaten als Vater da, der den gleichen Namen hatte wie ich, was eigentlich komisch war: Chazes ist nämlich der Name meiner Mutter, die auch mit ihrem dicken Bauch ledig geblieben ist, und später mit mir auf dem Arm. Oder mit mir »am Hals«, wie sie oft sagte. Ich war nämlich eine schwere Last für meine Mutter, daraus hat sie kein Geheimnis gemacht.

Wenn ich es mir richtig überlege, war es sicher besser für mich, nicht zu viele davon zu kennen. Ich brauchte nicht zu wählen: Ich sagte nur, was ich sagen konnte. So konnte ich mich auch nicht so leicht vertun. Und vor allem musste ich weniger denken. Trotzdem – und das habe ich seit Margueritte kapiert, glaube ich –, es kann schon nützlich sein, die richtigen Wörter parat zu haben, wenn man sich ausdrücken will. Vertraute, das war das Wort, das ich an dem Tag suchte. Andererseits hätte das, wenn ich es gekannt hätte, auch nicht viel geändert.

Meine Mutter nannte mich auch »Idiot« oder »Esel«. Und als ich anfing zu wachsen: »Großer Trottel«. Sie hatte »keine besonders mütterliche Ader«, wie mein Kumpel Julien sagt. Julien war schon in der Grundschule mein bester Freund. Er begleitete mich oft nach Hause. Dann spielten wir abends zusammen. Das war, bevor ich abgehauen bin und die Alte ihren Fotoalben und ihrem Ausschneidefimmel überlassen habe, um mein eigenes Leben zu leben. Wenn Julien kam, konnte er mit eigenen Augen sehen, dass meine Mutter diese Ader nicht hatte.

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